Coreku: Vom Vibe Coding zur nachhaltigen Digitalisierung

Coreku GmbH & Co. KG

Beschäftigte: 35

Ort: Chemnitz

Branche: prod. Gewerbe / Industrielle Kennzeichnungs- und Beschilderungstechnik

Website: https://www.coreku.de/

AUFGABEN

  • Bestandsaufnahme der Prozesse
  • Vernetzung von Unternehmenswissen an einer zentralen Plattform
  • Verbesserungsframework für die Entwickler entwerfen
  • Schulungsprogramm etablieren

ZIELE

  • Sichere Gestaltung und Integration von Vibe-Coding-Software in den Arbeitsalltag
  • digitale Prozessaufzeichnung/-überblick

Anlass der Beratung

Die Coreku GmbH & Co. KG verfolgt ein offenes Organisationskonzept, in dem Beschäftigte neue Aufgaben und Verantwortlichkeiten entsprechend ihrer Interessen und ihres Engagements übernehmen können. Im Unternehmen gab es mehrere Mitarbeitende, die bereits privat Erfahrungen mit KI-gestützter Softwareentwicklung gesammelt hatten und Vorschläge für digitale Werkzeuge zur Unterstützung der täglichen Arbeit einbrachten. Um die Nutzung und Entwicklung solcher Lösungen sicher und verantwortungsvoll zu gestalten, suchte das Unternehmen eine externe Einschätzung und Begleitung. Über die IHK entstand der Kontakt zum Zukunftszentrum Sachsen. Im Rahmen der ersten Beratungen wurden darüber hinaus weitere Potenziale identifiziert, insbesondere im Bereich Wissensmanagement und der strukturierten Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen.

Ziel der Beratung

Ziel der Beratung war die externe Bewertung der bestehenden Digitalisierungsstrategie sowie der geplanten Nutzung von KI-gestützt entwickelten Softwarelösungen im Unternehmen. Dabei sollten Chancen, Risiken und Rahmenbedingungen für einen sicheren und verantwortungsvollen Einsatz bewertet werden. Darüber hinaus erwarteten die Beteiligten eine unabhängige Einschätzung vorhandener digitaler Strukturen und Hinweise auf mögliche Weiterentwicklungsfelder. Nach der Beratung sollte mehr Klarheit darüber bestehen, wie innovative Ansätze im Unternehmen sicher umgesetzt und die vorhandenen Digitalisierungsaktivitäten strategisch weiterentwickelt werden können.

Ablauf der Beratung

Die Beratung erfolgte in mehreren aufeinander aufbauenden Terminen, in denen zunächst die bestehenden Prozesse, digitalen Strukturen und bisherigen Maßnahmen gemeinsam analysiert wurden. Im Mittelpunkt standen die Bewertung der bestehenden Digitalisierungsstrategie sowie die geplante Nutzung von KI-gestützt entwickelten Softwarelösungen im Unternehmen. Aufbauend auf dieser Bestandsaufnahme wurden verschiedene Themenfelder bearbeitet, darunter die Dokumentation und Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen, die Vernetzung von Unternehmenswissen auf einer zentralen Plattform, die Entwicklung eines Verbesserungsframeworks für die Softwareentwicklung sowie die Konzeption eines Schulungsprogramms für die sogenannten „Digitalen Hausmeister“. Ergänzend wurden Interviews und Gespräche mit diesen Mitarbeitenden geführt, um ihre Anforderungen, Erfahrungen und Motivationen besser zu verstehen. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden mit externen Impulsen und Konzepten zusammengeführt und in gemeinsamen Workshops weiterentwickelt. Dadurch konnten praxisnahe Ansätze erarbeitet werden, die sowohl die Interessen der engagierten Toolentwickler als auch die Anforderungen an Sicherheit, Transparenz und nachhaltige Nutzung digitaler Lösungen berücksichtigen.

Ergebnisse der Beratung

Die Beratung diente vor allem dazu, bestehende Ansätze einzuordnen, zu bestätigen und an geeigneten Stellen zu ergänzen. Prozess, Technik und Mensch spielen dort alle eine wichtige Rolle. Dabei zeigte sich, dass bereits zahlreiche innovative Lösungen entstanden waren und das Unternehmen insgesamt auf einem sehr guten Weg war. Ergänzend wurden einzelne Bausteine zur Wissenssicherung, Qualifizierung und strukturierten Weiterentwicklung erarbeitet. Dies führten zur Einführung einer cloudbasierten Wissensplattform, die einzelne Wissensbausteine relational anlegen kann, sowie eines KI-Agenten als Coach für die „Digitalen Hausmeister“. Offene Aufgaben bestehen weiterhin bei der Integration und Absicherung der entwickelten Werkzeuge innerhalb der Unternehmensinfrastruktur.

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Ansprechpartner

Zoltan Miklos

IHK Chemnitz

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