Künstliche Intelligenz heißt nicht immer nur große Lösungen für große Unternehmen
Nachdem zu Beginn der Veranstaltung darüber gesprochen wurde, was „künstliche Intelligenz“ eigentlich bedeutet und wo sie uns schon heute im Alltag begegnet, präsentierten Enrico Aehnelt und Silas Schubert von der e-dox GmbH aus Chemnitz eine kompakte Lösung für die Verarbeitung und Archivierung von Dokumenten. Anhand eines exemplarischen Rechnungseingangsprozesses zeigten sie live, wie künstliche Intelligenz aus einfachen Scans intelligente Dokument erzeugen kann.
Nach einem ersten angeregten Austausch mit den virtuellen Teilnehmenden, berichtete Susann Löwel von der IMK-Engineering GmbH über ihre eigenen Erfahrungen mit der Zettelwirtschaft im Büro. Diese veranlassten das Unternehmen 2017 dazu, einen Wandel hin zum papierarmen Büro zu beginnen. Nachdem zunächst der datenaustausch mit dem Steuerbüro auf Basis einer Cloud-Lösung automatisiert wurde, wurde der digitale Wandel inzwischen auch auf das Rechnungswesen und die Personaldaten ausgeweitet.
Sowohl das Praxisbeispiel der e-dox GmbH, als auch die Beschreibung von Frau Löwel aus Anwenderinnen-Sicht machten deutlich, dass künstliche Intelligenz durchaus in der Lage sein kann, die Zettelwirtschaft im Büro zu minimieren und damit verbundene Prozesse zu vereinfachen. Wie Frau Löwel am Ende der Veranstaltung betonte, geht es dabei auch nicht immer nur um „große Lösungen für große Unternehmen“, denn auch KMU sind in der Lage, einen schrittweisen digitalen Wandel zu vollziehen.
Wir bedanken uns bei unseren Gästen und Teilnehmenden für den spannenden Input und den angeregten Austausch. Für weiterführende Informationen zum Thema künstliche Intelligenz stehen Ihnen die Berater:innen des Zukunftszentrum Sachsen gern zur Verfügung.

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