Digitale Auftragsverwaltung - Nachhaltige Entlastung von Entscheidungsträgern

Patrick Mandel und Fabrice Böhnert von Raggarbilar Custom benötigten eine Lösung, um Kommunikationslücken in Ihrer Werkstatt für individuelle Motorräder zu schließen. Diese verursachten Korrekturen in den Aufträgen und nahmen den beiden wichtige Arbeitszeit weg. Durch eine digitale Auftragsverwaltung können sie viele Prozesse vereinfachen.

Kurzüberblick zur Beratung

Raggarbilar Custom

Beschäftigte:  7

Ort: Leipzig

Branche: KFZ

Website: www.raggarbilar.de

 

AUFGABEN

  • Digitalisierung der Auftragsverwaltung/ Werkstattplanung
  • Identifizierung einer geeigneten Softwarelösung
  • Einbettung der Lösung in Bestandsprozesse

ZIEL

  • Nachhaltige Optimierung der Prozesskette von der Auftragsannahme bis zur Faktura (Rechnung)
  • Reduktion von Kommunikationsfehlern und Arbeitszeiten (AW)  zur Auftragskorrektur

Die vorrangige Aufgabe der Zukunftsberatung bei der Raggarbilar Custom GbR war die Optimierung der Auftragsverwaltung und Werkstattplanung über eine digital-mobile Lösung zur nachhaltigen Entlastung der Entscheidungsträger im Betrieb.

Das zentrale Ziel der Zukunftsberatung war hierbei eine innovative Möglichkeit im Rahmen der Digitalisierung, für die Optimierung der Prozesskette (Auftragsannahme bis Faktura) zu identifizieren und nachhaltig im Unternehmen zu etablieren. Damit verbunden ist die allgemeine Organisationsentwicklung vor dem Hintergrund des digitalen Wandels durch Dezentralisierung/Flexibilisierung bestehender Strukturen.

Analyse und Schritte der Beratung

Die Beratung verteilte sich auf drei, kurz aufeinanderfolgende Termine im Zeitraum von Ende Juni bis Mitte Juli: 

In einer ersten Sitzung, wurde die Zielstellung bzw. Herausforderung des Betriebs detailliert skizziert und erste mögliche Lösungsansätze aufgezeigt. Dabei stelle sich schnell heraus, dass die Lösung kosteneffizient und mobil nutzbar sein musste.

 

Im zweiten Beratungsgespräch fand eine Fokussierung auf eine Lösungsoption statt, indem sich für die allgemeine Möglichkeit einer digitalen ERP-Software entschieden wurde, welche zu den betrieblichen Anforderungen passt. Dabei unterstütze Berater Tim Borsum die beiden Inhaber mit kritischen Nachfragen zu den möglichen Ressourcen (Budget, Zeit, Kompetenz).

 

Die dritte und letzte Beratungssession befasste sich mit der Erprobung der Testversion des ERP-Systems und den Leitlinien zur Etablierung der Software in die vorhandenen betrieblichen Strukturen mithilfe mobiler Endgeräte und Datentransfer. 

ANLEITUNG

So finden Sie das passende ERP-Tool

Auswahl der ERP-Software

Im Ergebnis, wurde eine Software in Form eines ERP-Systems zur Digitalisierung der Auftragsverwaltung und Werkstattplanung mithilfe einer Cloudlösung in der Demoversion getestet, welche auch in der Werkstatt bzw. Unterwegs mithilfe von mobilen Endgeräten genutzt werden kann. Der Betrieb entscheidet nun eigenständig für sich, ob die erprobte Digitallösung ihren betrieblichen Anforderungen entspricht.

 

Die Einbettung (Datentransfer) findet durch den Softwareanbieter statt. Punktuelle Unterstützung über das Regionale Zukunftszentrum Sachsen erfolgt perspektivisch im Rahmen eines innovativen Lehr- und Lernkonzepts bzw. über Qualifizierungen.

Bildnachweis: Raggarbilar Custom Mandel & Böhmert GbR

Beitrag teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email

Ansprechpartner

Tim Borsum

ARBEIT UND LEBEN Sachsen e. V.

Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft Ihrer Arbeit gestalten!

News abonnieren

Wissenswertes

Arbeitsschutz unter COVID-19

Wir wollen Ihnen an dieser Stelle Orientierung geben und hoffen einige Ihrer Fragen beantworten zu können. Dazu haben wir zentrale Informationsmöglichkeiten für Sie recherchiert.

Mehr
Burn out

Thema Überstunden: Was ist erlaubt?

In Deutschland arbeit die Mehrheit der Beschäftigten regelmäßig mehr, als im Arbeitsvertrag vereinbart. Sieben Fragen zur Rechtslage, Fakten und Ratschläge zum Thema Überstunden.

Mehr
Digitale Auftragsverwaltung – Nachhaltige Entlastung von Entscheidungsträgern